Medien/ Fachpresse


BMVBW Pressemitteilung: Stolpe: Investitionsprogramm stärkt mittelständische Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze

20. April 2005 Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen/ Pressemitteilung Nr. 121/2005

Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe hat heute in Berlin die Maßnahmen aus dem Zwei-Milliarden-Investitionsprogramm vorgestellt. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte das Programm am 17. März angekündigt, das in den Jahren 2005 bis 2008 einen verstärkten Schub für Wirtschaft und Arbeit bringt. Es ist Teil der Maßnahmen im Rahmen
der Umsetzung der Agenda 2010. "Wir mobilisieren jährlich eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für Investitionen in den Verkehr. Das schafft und sichert ganz direkt 60.000 Arbeitsplätze mit Schwerpunkt in der mittelständischen Wirtschaft. Davon erhalten Schiene mit 750 Millionen Euro und Wasserstraße mit 350 Millionen Euro mehr als die Hälfte der Mittel. Wir brauchen diese umweltfreundlichen Verkehrsträger als starke Wettbewerber, um das Verkehrswachstum im
Personen- und vor allem im Güterverkehr gut zu bewältigen", sagte Stolpe. ......

Und weiter im Text:

....  Darüber hinaus wird das Gebäudesanierungsprogramm fortgeführt. In den Jahren 2006 und 2007 werden 720 Millionen Euro Haushaltsmittel zur Zinsverbilligung und für Teilschuldenerlasse zur Verfügung gestellt. Damit werden Darlehensvolumina in Höhe von rund drei Milliarden Euro und Investitionen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro angestoßen. Jede investierte Milliarde Euro in die Gebäudesanierung schafft 25.000 Arbeitsplätze. Das macht in den Jahren 2006 und 2007 rund 125.000 Arbeitsplätze, die gesichert oder neu geschaffen werden.

http://www.bmvbw.de/,-921421/Pressemitteilung.htm


Betreff: Wohnwertförderung der Bundesregierung

10. Februar 2003 Quelle: Bayrische Ingenieurkammer-Bau ( http://www.bayika.de/news/meldung_anzeigen.asp?id=523 ) 

Berlin - Beinahe drei Viertel aller Wohnungen in Deutschland haben schlecht isolierte Fenster oder verfügen über veraltete Heizssysteme. In den kommenden drei Jahren stehen rund drei Millionen sogenannter "Uralt-Heizkessel" zur Erneuerung an.
Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Wohnwertförderung gestartet. Sie umfasst ein Kreditvolumen von rund zwölf Milliarden Euro. Dieses Geld steht ausschließlich für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Baubestand zur Verfügung. Bei einer Informationsveranstaltung im Rahmen der Messe bautec wird Bundesminister Manfred Stolpe am 18. Februar gemeinsam mit Vertretern der KfW und der DENA die Einzelheiten zur Wohnwertfördeurng vorstellen.


Pressemitteilung: Braune: Investitionszulage für Wohnungsmodernisierungen nicht vom Tisch

05. Februar 2004 Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen/ Pressemitteilung Nr. 29/04

Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen widersprach heute Meldungen, die Investitionszulage für die Modernisierung von Mietwohnungen in den neuen Ländern werde zwangsläufig zum Jahresende 2004 auslaufen. Die Bundesregierung werde vielmehr nach Vorliegen der Ergebnisse einer von den Bundesministerien der Finanzen und für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen gemeinsam in Auftrag gegebenen Wirkungsanalyse rechtzeitig entscheiden, ob und in welcher Weise die nach gegenwärtiger Rechtslage bis 31.12.2004 befristete Investitionszulage für den Wohnungsbereich fortgeführt werden soll. Diese Entscheidung falle unabhängig von der bereits erfolgten Verlängerung der gewerblichen Investitionszulage. Insbesondere durch ihre bevorzugte Förderung des innerstädtischen Altbaus sei die Investitionszulage für die Mietwohnungsmodernisierung ein wichtiger Bestandteil des bis 2009 laufenden Stadtumbaus Ost, so Staatssekretär Braune. Er habe daher Verständnis für die Forderung der neuen Länder nach einer Fortsetzung der Förderung.